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Mit dem Schiff in ferne Länder |
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1970 und 1971 Ausschnitt aus einem Reisebericht Alle Rechte beim Webmaster (c) 2000 - 2012 |
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Meine Schiffe: MS Helga Russ - MS Hornstern - MS Sloman Alsterblick - MS Falkenstein - MS Sloman Alstertor |
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Weltreisen - In 90 Tagen um die Welt, mit dem Kühlschiff Kühl-MS Sloman Alstertor Die Reiserouten der MS Sloman Alstertor: Kommen Sie, steigen Sie ein! Der Koch Karl Kaserer ist auch schon an Bord. Karibikreise: Genua – Neapel - Gibraltar – Colon am Panamakanal – Turbio (Kolumbien) – Almirante in Panama – Oslo – Göteborg – Danzig - Hamburg. 1. Weltreise: Hamburg - Panamakanal – Puerto Bolivar – Guayaquil (beide Equador) – vorbei an den Galapos-Inseln und an Hawai’i – in Japan: Muroran (Insel Hokaido) – Tokyo – Kobe – Fukuoka/Hakata – dann Shanghai (China) – vorbei an Taiwan und Vietnam (Krieg) – vorbei an Sumatra (Indonesien) – vorbei an Madagaskar – Durban (Südafrika – vorbei an Dakar (Senegal) -Gibraltarpassage – Konstanza (Rumänien). 2. Weltreise: Konstanza – Gibraltar – Panamakanal – Puerto Bolivar – Guayaquil – vorbei an Hawai’i – Muroran – Tokyo – Kobe - Fukuoka/Hakata – vorbei an Taiwan und Vietnam – vorbei an Singapur – vorbei an den Malediven – Merka – Chissimaio (beide Somalia) – Durban (Südafrika) – Brunsbüttel (Schleswig-Holstein). Die Kühl-MS Sloman Alstertor wurde 1968 bei Howaldswerke-Deutsche Werft AG gebaut, sie hat 6.560 BRT, und fährt bis zu 22.8 Knoten. |
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Ich heuerte wieder bei der Reederei Rob. M. Sloman jr. in
Hamburg an. Die schöne MS Sloman Alsterblick war ja schon nach Frankreich
verkauft. |
Am 18. April 1971 um 16 Uhr fuhr ich wieder mal mit der Bahn von Hamburg nach Genua, wie 1970 zur MS Sloman Altserblick. Danach am 22. ging die Fahrt in die schöne Stadt Neapel. Am nächsten Tag fuhren wir um 14 Uhr ab in Richtung Panamakanal, (Web-Camera). Einfahrt in den Panamakanal am 5. Mai 1971. Wir legten in Colon an. Da fühlte ich mich viel glücklicher als in Europa. |
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Für den folgenden Tag hatten wir einen Auftrag in Kolumbien zu erledigen, nämlich in Turbio, einer einst berüchtigten Seeräuberecke. Wir bekamen Bananen zum Laden, die direkt von der Plantage herangeschafft wurden, deshalb dauerte es drei Tage.
Am Anfang befindet sich die Stadt Colon, danach kommt der Gatun See, gefolgt von einem Gebiet bei dem ich links und rechts geheimnisvollen, stillen Urwald sah, ohne mit meinem Fernglas irgend ein Wesen zu erspähen. Etwa in der zweiten Hälfte, auf der Südseite stand ein anderer Wald, ein Antennenwald des Kanalpächters USA, die Pacht lief 1999 aus. Und am pazifischen Ende kam die Miraflores-Schleuse sowie die Brücke der Interamericana, die Mittel- und Südamerika verbindet, und Panama Ciudade, die Hauptstadt, sie liegt schon am Pazifischen Ozean.
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In Panama Ciudade muß man unbedingt
Halt machen, um Alt Panama (Panama Viejo) zu besuchen, es lohnt sich
wirklich.
Eine Kammer ist 36 Meter breit und 330 Meter lang. Wasser braucht nicht gepumpt zu werden, der Höhenunterschied von 28 Metern wurde durch Ablassen auf das niedrigere Niveau bewerkstelligt.
Am folgenden Morgen stand die Sonne über Ecuador über einem klaren blauen Himmel, und deshalb wurden wir mit einem himmlischen goldgelben Sonnenaufgang beschenkt, es war der schönste. Hierzu paßt der Song ♫ ...Yellow sun of Ecuador ... ♫. Das Schiff lief am Morgen des 17. Juni im Hafen von Porto Bolivar ein, von dort waren es noch dreizehn Stunden Fahrt nach Guayaquil, beide Orte liegen etwa 2 Grad südlich vom Äquator. Wir hatten also ein herrliches tropisches Klima. Der höchste Berg ist übrigens der Chimborazo mit 6.272 Meter, sagt man. Aber dieser ist weit, und Guayaqul, mit seinen hübschen Mädels, so nah!
Am 21. Juni mußte ich
Abschied nehmen, meine Juanita stand am Kai, ihr buntes Taschentuch flatterte
in ihrer zarten Frauenhand, und sie weinte, auch mein Herz weinte. Ja,
Abschied, ist auch ein bißchen wie sterben. Weiter zu Seite 6 |
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