1med.eu yacht lady
Bücher über Segelabenteuer auf Weltreisen (und 1 Weltreise per Fahrrad) - Yachting-Infos

Die Segel-Yachten : DORIANA - FREYDIS II # - HAZANA - JOSHUA - KAVENGA - MÄDCHEN - MI COLUMPIO - NIS RANDERS - NORTHERN MAGIC - OLE HOOP * - PEN DUICK II - PURA VIDA - SOLVEIG IV - THALASSA, THALASSA II - VARUNA - WAL.
(* = Boot und Manschaft verloren, #= Boot durch Japantsunami 2011 zerstört, += im Sturm aufgegeben und Crew gerettet)

   Beteiligt bei der Katastrophe im Buch 10. unten, sind folgende Yachten, welche den Horror (30 Meter hohe Wellen und bis über 90 Knoten Wind) der Wetterbombe, den sogenannten "Queen's Birthday Storm", vom 2. Juni - 7. Juni 1994, zwischen Nord-Neuseeland und Tonga, durchmachten: DESTINY +, HEART LIGHT +, MARY T, PILOT +, QUARTERMASTER *, RAMTHA +, SILVER SHADOW +, SOFIA +, WAIKIWI II +. Die MARIE T fand beschädigt ihr Ziel, die übrigen wurden aufgegeben.

Alle Bücher hier sind lebendig mit sehr viel Spannung und vielen wertvollen Tips geschrieben worden. Sie gehören in jede Yachtbibliothek.
Wenn sie im Buchhandel nicht mehr erhältlich sind, könnte man es im Internet versuchen, oder in größeren Bibliotheken.

    Was mir beim Lesen aber immer wieder auffiel, war, daß trotz der Tausend gefährlichen Abenteuer oder Gefahren, in keinem Buch gebetet oder dem Schutzengel oder Gott gedankt wurde; das tut weh. Sich erst in der großen Not an Gott zu erinnern, wird kaum hilfreich sein. Eine Ausnahme sind dabei die beiden Einhand-Weltumseglerinnen, besonders Tania. Denn wie oft werden die Schutzengeln den Seglern geholfen haben, aber sicher! Gerade bei den Schiffsgefahren ist der Energie-Aufwand für Schutzengeln besonders groß. Man sollte sie deshalb nicht so sehr herausfordern, sonst könnten sie auch mal überfordert werden.
 Es ist sehr ratsam, daß der Skipper und eine weitere Person an Bord, eine gute Empfangsfähigkeit für die Mitteilungen des Schutzengels entwickelt haben. Jeder hat sie, sie ist nur nicht gelernt worden. Solche Medialität sollte man durch Seminare schon gelernt und erfolgreich geübt haben, bevor man das erstemal auf ein Hochseeboot steigt. Denn der Schutzengel kann weiter vorausschauen als die beste Wetterwarte. So viele tödliche Schicksale hätten damit verhindert werden können, wenn sie diese lebensrettende partnerschaftliche Verbindung genutzt hätten, qualifizierter Umgang mit dieser Fähigkeit vorausgesetzt. Der Schutzengel will ja ganz ehrlich gerne helfen, ja er wartet sogar schon darauf, helfen zu können. Danken Sie ihm und Gott, wenn Sie wieder eine Gefahr überstanden haben. Beten Sie schon vor jedem Fahrtenabschnitt, besser, wann immer Sie Zeit haben. Denken Sie an Gott nicht erst wenn es schon fast zu spät ist. Nehmen Sie Ihren Schutzengel auf in Ihre Crew!

 Und, auch Fische haben eine sensible Seele. Sie empfinden Freude, Angst, Schmerz, Todesangst und Todesschmerz - genauso wie wir Menschen auch. Könnten sie so laut schreien wie Menschen, so würde den Menschen das Angeln vor seelischem Schmerz vergehen. Ich finde das Töten von Tieren feige Barbarei. Es kommt nicht auf die Größe des Körpers an, nein, auf das Leben in ihm kommt es an. Die Menschen haben die Pflicht Leben zu schützen. Wie sollen die Menschen je ihre Bewußtseinsreife erhöhen, was ja aller Lebensaufgabe ist, wenn sie das Töten und dessen Förderung nicht endlich hinter sich lassen - es ist nicht möglich. Sie müssen diese Rohheit endlich hinter sich lassen, besonders die zivilisierten Kulturen müssen da anderen als führendes Vorbild vorangehen. Ich weiß aus 25-järiger Erfahrung, daß es auch ohne Tiere verzehren geht. Töten ist Gewalt. Der Massenmord an den Tieren ist ja wirklich das grösste Verbrechen der Menschheit.
  Im Buch 16 (unten) erzählt der Skipper wie der (grosse) Fisch in seiner Hand an Bord weinte, und seine Partnerin, neben der Yacht herschschwimmend, über den Verlust ihres Partners laut heulte. Dem Skipper ging das Heulen und Weinen der Fische durch Mark und Bein und warf den Fisch ohne Reue geschwind wieder ins Meer. Leider sind solche seelenreife Skipper noch immer selten. Das Zeitalter der Barbarei ist leider immer noch nicht zu Ende.

Mutige Frauen braucht die Welt! - Einhand-Weltumseglerinnen
1. Ein Traum wird war. Gudrun Calligaro, aus Stuttgart, (D). 1988 - 1990, mit der 9 Meter-Yacht MÄDCHEN, auf der alten Windjammerroute rundum, 32.000 Meilen. Gudrun war die erste deutsche Frau, die alleine die Welt umsegelte.
   Ein Buch, besonders für Seglerinnen. Obwohl Gudrun alleine an Bord war, spricht sie immer von "wir", sie beseelt ihr Schiff, ja ihre ganze Sprache ist beseelt - wunderbar! Auch sprach sie, daß sie ihren Schutzengel nicht überfordern möchte. Das Buch ist voll mit zu Herzen gehenden Erzählungen. Ihre Selbststeueranlage gehört wie selbstverständlich zu ihrer "Crew". Sie erzählt von einem schimpfenden Seehund, den sie gestört hatte. Und immer wieder drückt ihre Sprache ihre persönliche Gefühlsbeziehung zu ihrem Schiff aus - beispielhaft, sie ist der Zeit voraus. Fern der Menschheit kämpfte sie sich durch die allerschwierigsten technischen und Witterungsverhältnisse. Eine sehr tapfere Frau dier übermenschliche Herausforderungen meisterte.

   Ich meine: Ihr Schutzengel bewahrte sie davor, über den Kap Hoorn-Friedhof zu fahren, indem er auf dem Süd-Pazifik einen unersetzbaren Bolzen am Ruder reißen ließ, so mußte sie über Panama heimkehren.

   Mögen auch all die anderen Skipper an ihr ein Beispiel nehmen. Denn wer ohne Glauben und Dank an den Schutzengel fährt, hat schlechte Karten. Tausendemale helfen sie den Skippern, und wer dankt diesen himmlischen Helfern wirklich und ist so glaubhaft fromm, daß er im Voraus um Schutz bittet? Das Hochseeyachting bedeutet für die Schutzengel einen enormen Energieaufwand, weil nicht nur der Mensch beschützt, sondern auch die Umstände fürs Überleben getrimmt werden sollten. Homepage. 247 S., Delius Klasing Verlag, 2006.

2. Die Welt im Sturm erobert. Tania Aebi (USA). 1985 - 1987. Die 18-jährige Tania aus New York,Tochter schweizer Eltern, war die erste US-Amerikanerin, die, bis auf 80 Meilen, ganz alleine und sehr unerfahren, mit der acht Meter Yacht VARUNA und ihrer Katze in zwei einhalb Jahren die Welt umsegelte. 27.000 Seemeilen. . . . Ein Buch mit vielen dramatischen Momenten mit übermenschlichen Herausforderungen.
   Ohne SatNav, GPS, Radar, nur UKW-Funk. Den Umgang mit dem Sextanten lernte sie erst auf dem Meer, auch den Umgang mit dem Motor und der Elektrik, so auch das Ablesen des Barometers sowie Wetterkunde, Reparaturen usf. Sie war gar der totalen Kenterung nah. Oft berichtet sie daß sie große Angst hat.
Homepage englisch, und Wikipedia. 351 S., Delius Klasing Verlag, 2004. Engl. Ausgabe: Maiden Voyage. Ballantine Books, 1996 (Simon and Schuster, 1989) und I'v Been Aound, 208 S., Sheridan House, 2005.

Nachfolgende Bücher: Gemischte Besatzung

1. In der Mitte des Sturmes. Tami Oldham Ashcraft, (USA). 23 Jahre alt, aus Kalifornien. Die Ketch Yacht HAZANA, 12 m, sollte von Tahiti nach England überführt werden. Sie wollte im Oktober 1983 mit ihrem geliebten Partner und Skipper Richard Sharp aus England, von Papeete/Tahiti aus erst wieder nach Hause in Kalifornien segeln und dann weiter nach Europa - eine tödliche Fehlentscheidung. Wären sie zur Überführung gleich in Richtung Panama und England gesegelt, so wären sie dem Hurrikan Raymond nicht begegnet (siehe Plan auf ihrer Homepage).

   Funkgerät und Windanzeiger waren schon vorher ausgefallen, das Wetterfax WWV war noch intakt. Das "Tropische Tiefdruckgebiet Raymond" war unterwegs von Mittelamerika nach Hawaii. Raymond wurde zum Hurrikan. Der Wetterdienst meldet Sturmstärke 140 Knoten (260 km/h). Die Fluchtversuche aus dem Hurrikan waren vergeblich. ... Als die Yacht Raymond kreuzte, passierte es, 1.500 Meilen SO von Hawaii.
   Nach dem Aufwachen aus der Bewußtlosigkeit, die etwa 27 Stunden dauerte, suchte Tami den Skipper vergeblich - sein Lebenssicherungsgurt war gerissen und Richard über Bord gespült. Nun durchlebte sie 41 Tage und Nächte lang eine unvorstellbare Verzweiflung, das Boot entmastet, den Geliebten verloren, die erträumte Zukunft ausgelöscht und alleine auf den Weiten des wilden Ozeans. Am Ende dieser Odyssee wurde sie von einem Frachtschiff nahe Hawaii abgeschleppt. Wie das Boot am Ende aussah, könnten Sie hier sehen (Pdf).

Wer dieses Buch liest, wird hinterher ein anderer sein, es ist eine seelische Läuterung.

272 Seiten, Delius Klasing Verlag, 2002. Englische Originalausgabe "Red Sky in Mourning", 1998, Friday Harbor, USA; Hyperion 2002.
Homepage, english. Heute lebt Tami glücklich in Friday Harbor auf San Juan Island.

2. Segeln in Küstengewässern - Die Kunst des Fahrtensegelns. Eric C. Hiscock.
Ein Vademekum für Fahrtensegler, wie alle Bücher von Hiscock (Mein Traumboot Wanderer V, Kurs Südwest in Wanderer IV, Lehrjahre unter Segel, Atlantik-Kreuzfahrt mit der Wanderer III, Segeln über sieben Meere u.a.)
Hier schreibt er über Einrichtung und Ausrüstung des Bootes, Bootsbau und Takelage, Seemannschaft in der Praxis, Navigation und Weiteres.
523 Seiten, Delius Klasing Verlag, 1982 (oder älter). Über Eric Hiscock

3. Achtzigtausend Meilen und Kap Hoorn (und rundum). Bobby Schenk. SY THALASSA, THALASSA II. Hier schildert er seinen spannenden Werdegang als weithin bekannter deutscher Blauwasser-Segler. Was das Buch so gut lesbar macht, sind seine Liebe zum Detail. So kann man die Geschehnisse leichter in die Gefühlswelt aufnehmen. Es fehlt auch auf, daßer sich nicht schämt über Fehler und Schwächen zu berichten, auch über Stärken, wie z.B.: da folgte ihnen über Hunderte Meilen hinweg ein Schwarm Goldmakrelen, sie brachten es nicht übers Herz (oder besser Seele) die Angel nach ihnen zu werfen. Danke Bobby!

   Er erzählt auch über sein Leben in der Südsee, er hatte dort ein eigenes Haus mit Grundstück. Auch berichtet er über die Begegnung mit Bernard Moitissier auf Tahiti und Eric Hiscock mit seiner WANDERER IV auf Fidschi; und über das Überleben des Horror-Orkanes BéBé auf Fidschi.
   Unterwegs in der Südsee machte er noch den Motorflugschein und erwarb noch die Amateurfunklizenz, die sehr hilfreich ist. Bobby Schenk berichtet hier auch, wie er ein Rechnerprogramm entwickelte, mit welchen die Kurs-Position innerhalb Minuten zur Verfügung steht. Diese Taschenrechner werden\wurden weltweit eingesetzt (Texas Instruments?).

Über Bobby Schenk. Seine Bücher. Bobby Schenk Homepage . Seiten zu Weltumseglern auf yacht.de, vom Weltumsegler Bobby Schenk.

4. Segeln im Reich der Stürme. Bobby Schenk, aus Fürstenfeldbruck, (D). 1989 mit dem Miniflieger MOONEY mit bis zu 300 km/h bis ans Ende der Welt. Er ist unzählbar vielen Seglern bekannt, besonders durch seine vielen Bücher. Hier schildert er wie er mit einem präzisen Flugplan mit seinen Miniflugzeug von Fürstenfeldbruck über Gran Canarien, Brasilien bis nach Feuerland fliegt. Dort macht er mit weiteren Partnern einen Segelturn durch das Kap Hoorn. Anschließend fliegt er wieder zurück, mit Zwischenstation im Urwald und Karibik und dann weiter über Florida, NO USA, Grönland, Europa. 280 Seiten, Delius Klasing Verlag, 1994.

5. Leinen Los - Wir segeln um die Welt. Rollo Gebhard, aus Bad Wiessee OBB, (D). Mit der 13-Meter Yacht: SOLVEIG IV, und seiner Partnerin Angelika, Oberbayern. Von Travemünde über Island, USA und Galapagos in die Südsee. Mit katastrophaler Kenterung südlich Grönland, Verlust der Gerätschaften, 16 Tage Ungewissheit. 120.000 Km, 1983 - 1985. 206 Seiten, viele Farbbilder, Delius Klasing Verlag, Bielefeld, 2002. Weiterre Bücher siehe Homepage.Homepage

6. Der verschenkte Sieg. Bernard Moitessier (F), SY JOSHUA. Über seine Teilnahme an der Einhand-Nonstopp-Regatta um die Welt, 1969. Seine Begründung, warum er auf die Abholung des Siegerpreises in Southampton (GB) verzichtete und stattdessen weitersegelte zu seiner neuen Heimat franz. Polynesien. Über seine Bewunderung der Natur- und Tierwelt während der Reisen. Sowie Wissenswertes über Ausrüstung, Reparaturen und taktisches Verhalten bei schwerem Wetter. Mit seiner Philosophie des freien Lebens auf Segelbooten, hat er viele andere inspiriert. 276 Seiten, Delius Klasing Verlag, 2003.
Moitessier's restaurierte JOSHUA - bei Wikipedia.de

7. Held der sieben Meere. Sir Francis Chichester (GB). SY GIPSY MOTH IV, eine Yacht mit Besan. Nonstop allein um die Welt, ostwärts. Mit neuen Geschwindigkeitsrekord, 1400 Meilen in 8 Tagen. August 1966 bis Mai 1967, um Kap der Guten Hoffnung, Südspitze Australien, Kenterung in Tasman-See, nördlich NZ vorbei in die Brüllenden Vierziger, über die Drak Straße, Kap Hoorn. Schon Ende der 20-er wurde er Privatpilot mit eigenem Flugzeug. Mit ausführlicher Inventarliste. 352 Seiten, Delius Klasing Verlag, 2005 (1967)

8. Einhand zum Sieg. Eric Tabarly, (F). 1964 siegte er als freigestellter franz. Marineoffizier mit der PEN DUICK II im Antlantik-Rennen, Southhampton - Newport/New York. Mit knapper Not wurde das Boot rechtzeitig fertig, für Probefahrten war nicht mehr die Zeit. Als langjähriges Segler-Vorbild segelte er weiter von Sieg zu Sieg. Hier schildert er, der an seinen Sieg gar nicht glaubte, wie er sogar mit 3 Tagen Abstand den Altmeister Chichester besiegte. Seine Überlegungen wurden vielen zum Vorbild.
Tabarly lehnte es stets ab, sich an Bord zu sichern, das kostete ihm 1998 in der Irischen See das Leben, er wurde nur mehr tot geborgen.
Eric Tabarly: Wikipedia. Eric Tabarly Bücher: Deutsche Nationalbibliothek. Association Eric Tabarly franz., in the Hall of Fame, engl. 280 S., Delius Klasing Verlag, 2000. Franz. Ausgabe: Victoire en Solitaire, 281 pages, Editeur Arthaud, 1995.

9. Das Glück war jeden Tag an Bord. Diane Stuemer, (Canada). Mit der Yacht: NORTHERN MAGIC, und dem Skipper Herbert Stuemer, Kanada. Mit an Bord ihre drei minderjährigen Buben. 65.000 Kilometer in 1445 Tage, 34 Länder. 1997 - 2001, rund um die Welt, über Suez-Kanal, mit vielen zu Herzen gehenden Erlebnissen. Etwa 400 Seiten, Delius Klasing Verlag, Bielefeld, 2007.
Engl. Ausgabe: The Voyage of the Northern Magic, 376 pages, McClelland & Stewart, 2002. Homepage, english

10. Wilder Stiller Ozean. Heide Wilts, Heidelberg, (D). Mit Skipper Erich und der Yacht FREYDIS II, 14 Meter, aus Heidelberg. Die Südpolexperten. Diesmal von Neuseeland über Cook- und Gesellschaftsinseln, Pitcairn, Osterinsel, Chile, Feuerland, Graham-Land, Kap Hoorn. Leider wird der Text teilweise durch archäologische Einschübe und historische Rückblenden in die Länge gezogen. 1996/1997. Die schöne FREYDIS II wurde während der Überwinterung durch einen Tsunamie bei der Fukushima-Katastrophe dort zerstört.
300 Seiten, viele Bilder, Delius Klasing Verlag, Bielefeld, 2003. Homepage. Siehe auch ihr Buch: Gestrandet in der weißen Hölle.
Hier die neue Freydis.

11. Wir hauen ab! - Eine Familie unter Segeln. Von Bernd und Daniel Mansholt, aus Oldenburg, (D). Mit der Stahl-Yacht NIS RANDERS, die Crew: Bernd (40), Susanne (39) und die Kinder Daniel (16), Mike (5) und Maria (4). Von Oldenburg in die weite Welt, 22 Länder, 750 Tage und 26.000 Seemeilen, etwa 47.000 Km; Piraten. 286 Seiten, Delius Clasing Verlag, Bielefeld, 2007. Homepage

12. Pura Vida. Toni Caviezel, Schweiz, (CH). Mit seiner Partnerin und der Segelyacht PURA VIDA. 1994 bis 2000 rund um die Welt. Mit weiteren schönen Reisebilder-Berichten über ihre Fernreisen per Flugzeug und mit dem Wohnmobil. Reiseroute der Pura Vida - Homepage. Delius Klasing Verlag, 2002.

13. Pacific High. Silke und Torsten Hartmann, Australien, (AUS). Eine abenteuerliche Pazifik-Rundreise mit den Kindern auf der Alu-Segelyacht KAVENGA, Herbst 1998- 2000. Sehen Sie sich unbedingt diese Homepage an, dt. und englisch. Mit vielen Yacht-Küchenrezepten. Und liebevolle personalisierte Kinderbücher in deutsch und englisch, geschrieben von Torsten (Dr.phil), mit wunderschönen, liebevoll arrangiertem Einband von Silke Hartmann. 285 Seiten, Delius Klasing Verlag, 2002. Das Buch ist über die Homepage noch erhältlich (Australien).

14. Rettung im Pazifik - Überleben im Orkan. Tony Farrington, (NZ).
    Der Autor berichtet über den seit Jahren schlimmsten Orkan nordöstlich Neuseelands, vom 2. - 7. Juni 1994. Die Wellen des sogenannten Queen's Birthday Storm erreichte Höhen bis zu 30 Metern und Sturmgeschwindigkeiten von etwa 90 Knoten, etwa 160 km/h. Vier Tage lang wütete diese Wetterbombe, dazu Sturzbäche von Regen. Für die jährliche Regatta von Auckland (Neuseeland) nach Nuku'alofa auf Tonga war das schlimmer als die Hölle. 60 Boote waren in der Region unterwegs, 35 davon waren an der zwanglosen 1000 Meilen Regatta beteiligt, NZ nach Tonga.

    Bei der 72 Stunden Rettungsaktion waren Frachtschiffe und neuseeländische Marineflugzeuge Tag und Nacht beteiligt, auch die beiden Idealisten der privaten Yacht Funkstation Kerikeri waren ununterbrochen für die in Seenot geratenen Schiffer im Einsatz, sie waren die eigentliche Drehscheibe.

    Die Yacht DESTINY (USA) erwischte es als erstes; Pan! Pan! Durchgekentert, der Aluminium-Mast geknickt und hat sich um das Unterwasserschiff herumgewickelt und schlägt an der anderen Seite auf den Kunststoffrumpf (wehe wenn dieser nicht standhält!), Antenne futsch (wurde später improvisiert), der Skipper zwischen Großbaum und Riggteilen eingeklemmt und den Oberschenkel und Rippen gebrochen, die Crewfrau todmüde und kraftlos, Rettungsinsel hat sich losgerissen, und der Orkan dauerte noch zwei Tage an, Tag und Nacht. Wahnsinn!
    Auszug aus dem Buch: "Der Wind packte die DESTINY, der wild gischtende Schaumkamm hüllt sie ein, aber die Yacht schießt nicht bergab. Den Bruchteil einer Sekunde hängt sie freischwebend über einem senkrechten Wasserfall, der mehr als 20 m abstürzt. ... 'Das war's wohl! sagte der Skipper.'" Nach Tagen höchster Verzweiflung wurden die beiden abgeborgen.

    Die Trimaran RAMTHA: "Die Ruder sind weg, wir sind steuerlos!" Skipper und Partnerin wurden mit einem Rettungsnetz abgeborgen.

    Die zur Rettung gerufenen Frachtschiffe die dort unterwegs waren, hatten selbst große Probleme und kamen nur mit ein paar Knoten voran, während die in ständiger Todesangst verharrenden Yachtcrews verzweifelt auf die rettenden Schiffe warteten.
Ein Kurzbericht mit Bildern in Englisch, ein weiterer Bericht der NZ-Marine - und einer NZ-Zeitung .
    Laut dem Buch soll es in dieser Region zwei bis viermal im Jahr solche Stürme geben.

QUARTERMASTER; zweimal durchgekentert; Schiff und Eltern nit Sohn verloren, nur die Rettungsinsel wurde gefunden.

Der Münchner Rückversicherung kostete der Sturm 60 Mio. Euro.

Das Buch ist Pflicht für alle SW-Pazifiksegler, Region etwa 20° bis 35° S, 175° W / 175° O und weiter.
Edition Maritim, Hamburg, 1997, 303 S., geb. Engl. Ausgabe: Rescue in the Pacific: A True Story of Disaster and Survival in a Force 12 Storm. 288 pages, International Marine/Ragged Mountain Press, 1998

15. Der erfüllbare Traum. Klaus Nölter und Johanna Michaelis, (D) 1991 - 1994 mit der GFK-Segelyacht OLE HOOP (11 m) von Europa über Panama - Osterinseln - Franz. Polynesien - Fidschi - Darwin (Austr.) - Mauritius - Durban (SA) - NO Brasilien - Azoren - Home. Auf der nächsten Tour aber das tödliche Schicksal West vor Kap Hoorn, im Dez. 2002, seither spurlos verschwunden. 264 Seiten, Delius Klasing Verlag, 2002.

16. Unter Segeln rund um die Welt. Die Berner Heinz und Doris Böhlen, Schweiz, (CH). 1980 -1985 mit der selbstgebauten Yacht DORIANA, 13 Meter, Schweiz. Ein 50.000 Meilen Abenteuer. Brasilien, franz. Guayana, Karibik, Venezuela, Galapagos, Südsee, Neuseeland, Australien, Indonesien, Südafrika, USA. Mit Schilderung vieler höllischer Momente, Piraten. Bucheli Verlag, Zug / Pietsch Verlag Stuttgart, 190 Seiten, viele Bilder.

17. Mal seh'n wie weit wir kommen. Hans Habeck, aus Lünen, (D). Er ging von 2000 - 2003 mit seiner Frau und dem 4-jährigen Sohn auf Weltumrundung, mit der Mini-Yacht WAL, die nur für den Küstenbereich zugelassen war. Stationen u.a.: Holland - Gran Canarien - Sta. Lucia - Panama - Galapagos - Marquesas - Pago Pago - Australien - Malediven - Suez-Kanal - franz. Mittelmeerküste - quer über Land durch die franz. Kanäle - Holland.

Trotz Geldnot haben sie es geschafft, unversehrt wieder nach Lünen nach Hause zu kommen, mit der Yacht. Ein grober Leichtsinn war es aber trotzdem, ohne Homepage.

18. Willkommen im Paradies. Birgit Maschler, aus Hamburg, (D). Mit der GFK-Yacht MI COLUMPIO, von Guatemala über Australien durch das Paradies Papua-Neuguina.
Mit lebendigen Beschreibungen von Land und Leute auf Papua-Neuguinea (PNG). Ein nützliches Yachti-Buch für PNG-Besucher. Homepage, Homepage ihres Partners Björn de Vil. 270 Seiten, Delius Klasing Verlag, 2006.

19. Komm, wir segeln um die Welt. Beate Kammler, Berlin.
32.000 Meilen mit Wind in den Segeln in Richtung Sonne. Lebensberichte über 4 Jahre Bordleben. Von Mallorca über Panama (Web-Camera), Südsee, Australien, Bali, Mauritius, Südafrika, Mittelmeer.
Erfahrungsbericht und Gebrauchsanweisung für ein ungewöhnliches Leben zu zweit auf engstem Raum an Bord, unter manchmal schwierigsten Bedingungen. 358 Seiten, Books on Demand, 2009. Homepage

Per Fahrrad um die Welt
1. Odyssee ins Glück. Dorothee Krezmar, Kurt Beutler, (D, CH). 10 Jahre zu zweit per Fahrrad über alle Kontinente: 160.000 Km, 58 Länder, höchster Punkt 5.350 m, 37 Pässe über 4.000 m, 5 Pässe über 5.000 m, Temperaturen zwischen -15 und +50 Grad. Verbrauch: 5 Euro pro Tag und Nase, 70 Reifen, 51 Schläuche, 17 Felgen, 33 Radlerhosen und 330 Platte geflickt. Mit vielen s/w und Farbbildern. Ein Buch voller Erfahrungswissen und Tips.
Homepage. 384 Seiten, Reise Know-How Verlag, 2009.

Yacht-Sailing Anhang
Delius Klasing Verlag. Wassersport, Auto, Fahrrad, Motorrad, Luftfahrt, Wissenschaft, Sport.
yacht.deYacht, dt. Yachtzeitschrift
Segel-Magazin
Segelreporter
Yachtrevue, österr. Segler-Magazin

Buch: Aussteigen aber richtig, von Gisela Demuth, Pietsch Verlag, 95 S. geb., 1999. Aussteigen per Yacht. Ein sehr nützliches Buch mit wertvollen Tips zur Vorbereitung, Ausstattung, Finanzierung, Reiseerzählung u.m. Antiquarisch erhältlich.

Piraterie
Worldmap of Maritim Piracy
24h-hotline Piratenüberfall melden: IMB, int. Maritim Bureau - Piracy Reporting Centre; MeldeCenter.
icc-ccs.org
NATO hilft gegen Piraten - NATO-DailyPiracyUpdate - Attaken Details
Oceans beyond Piracy.org
Yacht Pals - online boating community, mit Piraten-Infos, engl.
1 - 2 - Somalia Report, with Piracy Report
Auch Südafrika sendet Schiff zur Piraten-Abwehr

Maritim Security, mit Login
Security Center Horn of Africa
IMO, int. Maritim Org. (UNO)

About Counter-Piracy, Costs and more

Bücher: 1) Piraterie, Eigel Wiese
2) Piraten-Terror , M. Kneissel
3) Yacht-Piraterie, Regionen.
Wetter
INTERMAR, Amateur-Seefunk e.V.
Seewetter-Vorhersage DWD
Wetter.de, Lokal, Welt wetter.de

Cruising Clubs und Verbände
SSCA, Seven Seas Cruising Association USA, gute Links
Deutscher Segler Verband D-22309 Hamburg
Trans-Ocean Verein zur Förderung des Hochseesegelns, D-27457 Cuxhaven
World Cruising Club, Global sailing event organisers, England
ACC, Atlantic Cruising Club, USA - Karibik
Cruising Clubs, USA-Europa
ESYS, Europ. Segel-Informationssystem
ISAFInt. Sailing Federation, UK

AWCC, Region GB
CCS, Swiss Cruising Club
OCC, Ocean Cruising Club, int. (UK)
A global site for cruising sailors, England


Skipper-Guide, mit vielen wertvollen Infos und Quellen
Bootszubehör
Mitsegel-Börse, weltweit. Links, Charter.
Infos für Blauwasser- und Fahrten-Segeln um die Welt, von Helmut van Straelen, Kalkar (SY JOSEF HAYDN)
Yachtsport-Museum , digital

    Nützliche Links
Bundesamt für Seeschifffahrt, D-20305 Hamburg (Landungsbrücken)
Tropenmedizin. Institut, Bernhard-Nocht-Klinik, Berhard-Nochststr. 74, 20359 Hamburg. Notfälle: Telefon: 040-428 18-0
Nautische Literatur und Karten, Elektronik, Bade & Hornig, Herrengraben 31, 20459 Hamburg
Dt. Fernschule e.V., Herbert-Flender-Straße 6, D-35578 Wetzlar, für 1. - 5. Klasse, nach Lehrplänen d. Kultusminister

Im Laufe der Jahre sind leider viele Segler nicht mehr wiedergekehrt. Ohne Schutzengel hat man schlechtere Karten.

Nach oben