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01) Umweltgifte schädigen
das Gehirn der Kinder.
Der Zusammenschluß von Ärzten für Soziale Verantwortung
im Großraum Bosten, veröffentlichte einen schockierenden Bericht. Sie
berichten darin, daß eine große Menge an Nervengiften (Neurotoxine) der Industrie die Luft,
das Wasser
und die Böden
vergiftet. Das schädigt das Gehirn und das Verhalten der Kinder. Das hatte
eine Epidemie an Entwicklungs-, Lern- und Verhaltensstörungen
zur Folge. Etwa 12 Mill. US-Kinder, oder 17 Prozent der Kinder der USA, leiden
zur Zeit an einer oder mehreren dieser Störungen. Das hat weitreichende gesellschaftliche Folgen, wie erhöhte Kosten
für Gesundheit und Bildung bis hin
zu Kosten und Problemen, das kriminelles Verhalten verursacht.
Während Lern- und Verhaltensstörungen genetische
Ursachen haben kann (diese können
aber wiederum umwelt-chemisch verursacht sein, auch bei der Mutter),
müssen toxische Belastungen speziell untersucht werden, weil sie vermeidbare Schadensursachen
sind.
Im Bericht steht, daß etwa eine halbe Milliarde kg an nervenschädlicher Chemie
durch große US-Industrien ausgestoßen werden, und über die Hälfte der
Top-Chemieriesen befinden sich alleine im Bundesstaate Massachusetts.
Es dürfte
einleuchten, daß die Verantwortlichen
verhaltensgestört
sind (conduct disorder, das ist eine die Gesellschaft schädigende
Krankheit), da sie wiederholt und bewußt die Schädigung
anderer in Kauf nehmen, aus Profitsucht.
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Die gefährlichsten Chemie-Gifte für die amerikanischen Kinder
sind:
- Pestizide (für viele Gesundheitsstörungen
verantwortlich)
- Blei (ein Gehirnzerstörer, kann bis zu Massen-Mord
führen)
- PCB, ist zwar
verbannt, aber trotzdem noch im Einsatz (Trafo-Isolatoren, Generatoren, el.
Kondensatoren u.a.). Bei Föten vermindern sie die Entwicklung des IQ,
machen hyperaktiv
und fördern Aufmerksamkeits-Defizit,
auch Jahre später.
- Quecksilber,
etwa 1.16 Mill. schwangere
US-Frauen nehmen mit Quecksilber kontaminierte Seefische zu sich, in einer Menge die
ausreicht, um die Gehirnentwicklung
des Kindes zu schädigen.
Quecksilber in Seefischen, wegen verantwortungsloser (verhaltensgestört) Ableitung von Industrie-Chemie in die
Flüsse und Ozeane.
Weiters wird berichtet, daß auch Nikotin, Alkohol, (zu viel) Mangan, Dioxine und
(gewisse) organische Lösungen
(Lösungsmittel) zu Lern- und Verhaltensproblemen führen.
Die Forscher appellieren, daß die Kinder nicht länger
Umweltgiften ausgesetzt werden.
Hauptverantwortliche
für die chemieverursachten Schädigungen sind die chem. Industrie und die
Regierungen .
Forschungsquelle ct044
Sie können das ganze Dokument dort online lesen (engl.)
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02)
Landwirtschaftliche Umweltgifte und Kinder. Gefahr!
Bis zu ¾ der Straffälligen leiden an Lernschwäche,
und bis zu 1/3 der Teenager mit Lernbehinderung landen innerhalb von fünf
Jahren nach der Schule im Gefängnis. Die Forscherin Elizabeth Guillette will hier den Ursachen nachgehen.
Sie untersuchte Yaqui Indianer-Kinder in Nord-Mexico, und
berichtet von einer starken Verbindung zwischen Pestiziden (die etwa
vergleichbar sind mit der Besprühung in der US-Landwirtschaft) und motorischen wie auch geistigen Problemen, ähnlich
wie bei Lernbehinderten.
Untersucht wurden 4 und 5-Jährige aus zwei versch. Regionen:
1.
33 Kinder der landwirtschaftlichen Tiefland-Gebiete, wo pro Ernte (2
je Jahr) bis zu 45 mal gesprüht wurde, und
2.
17 aus dem Vorgebirge, wo eigentlich keine Pestizide gesprüht wurden (als Kontrollgruppe).
Die Gruppen waren sich genetisch und kulturell ähnlich,
hatten etwa
gleiche Ernährung und Lebensstandard.
Die Kinder der Pestizid-Gebiete zeigten eine Verschlechterung in der Grob-
und Feinmotorik,
im 30-Minuten-Kurzzeitgedächtnis und in der Fähigkeit eine Person zu zeichnen.
Die Unterschiede im Zeichnen waren
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teilweise alarmierend.
Vier-Jährige vom (pestizidfreien) Vorgebirge lieferten korrekte Bilder, während die Pestizid-Kinder nur bedeutungsloses
Gekritzel zustande brachten.
Die Forscherin sah darin einen Ausfall zwischen dem visuellen Sinn und der
Umsetzung in neuromotorische
Aktionen, eine
Gehirn-Fehlfunktion.
Das verschlechterte Kurzzeitgedächtnis hat natürlich
Bedeutung bei den schulischen
Leistungen
sowie auch bei sozialen Aktivitäten.
Die pestizidfreien Vorgebirgskinder
hatten einen viel aktiveren Umgang miteinander.
Bei den Pestizid-Kindern
war dies eingeschränkt, sie waren weniger kreativ beim Spielen, wanderten
ziellos im Gebiet herum, schlugen ihre Geschwister, wurden aggressiv wenn
ihre Eltern sie zurechtwiesen.
Die Pestizid-Schäden könnten irreversibel sein.
Forschungsquelle ct051
Solche Gifte
können auch auf Lebensmittel gelangen.
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03) Umweltgifte und Kriminalität – potentielle Gefahr
Es wird immer deutlicher, daß Umweltgifte wesentlich bei
der Zunahme der
Kriminalität und Verhaltensstörung beteiligt sind.
Ebenfalls bei Gewalt
in der Partnerschaft, sexueller Übergriffe, Raub usw.
Weil es regional unterschiedliche
Häufigkeiten des kriminellen Verhaltens gab, untersuchte die Forschergruppe
Roger D. Masters verschiedene
Orte der USA.
In manchen US-Gegenden war nur
etwa jeder tausendste kriminell (0.1 Prozent), in anderen Gegenden war die
Häufigkeit bis zu 30-mal höher, jeder dreißigste Bewohner (3 Prozent). Das
ist alarmierend. Da weder die Ernährung noch genetische
Störungen eine so gravierende Auswirkung haben kann, fiel der Verdacht
sofort auf die Umweltgifte.
Nach Masters’ Neurotoxischen Hypothese
für Gewalt-Kriminalität, bewirkt die Umweltgift-Belastung –
besonders durch Blei und Mangan – Lernprobleme, Anstieg bei aggressivem Verhalten
und mangelnde Impulskontrolle.
Er berücksichtigte auch die landesweiten Daten des FBI zu Gewaltverbrechen.
Masters’ Studie ist sehr seriös, und wurde von vielen Fachleuten
diskutiert..
Masters fand z.B. auch heraus, daß schwarze Teenager nur
etwa 65 Prozent soviel Kalzium aufnahmen als weiße. Ähnlich sieht es
beim hispaniden Bevölkerungsteil aus. Kalzium bremst die Aufnahme von Umweltgiften,
das ist besonders wichtig für Schwangere, deshalb sollten diese so lange wie möglich stillen.
Ein Problem ist dies besonders bei der armen oder ärmer
werdenden Bevölkerung. Mütter die mehr als 12 Bildungsjahre hatten,
stillten 73 Prozent ihr Kind. Mütter die weniger als 12 Bildungsjahre
hatten, nur 31 Prozent.
Durch das Stillen wird das Kind besser mit
der Giftbremse Kalzium versorgt.
Weiße Kinder werden 3-mal mehr gestillt als schwarze.
Das Einkommen und der Bildungsgrad sind sehr bedeutend
bei der Intoxikation der Kinder.
Auch Alkohol fördert die Aufnahme
von giftigen Metallen.
Der mehrfache Effekt zwischen
giftigen Umweltmetallen und mangelhafter Nahrung ist bedeutend. Z.B.
ist die Aufnahme des hochgiftigen Bleies erhöht, wenn Kalzium, Zink und essentielle
Vitamine zu niedrig sind. Ist
das Körpersystem intakt, so dürften die Gifte, bei normalem Umgang, kaum
etwas anrichten können.
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Umweltgifte und Alkohol haben einen entscheidenden
Effekt auf Gewaltverbrechen,
sogar unabhängig von Armut, Bildung. Sie schädigen die Biochemie im Gehirn
nachhaltig.
Die Ursachen zusammengefaßt:
1.
Mangelhafte Ernährung (Kalzium, Zink, Vitamine)
2.
Alkohol-Mißbrauch
3.
Blei
4.
Mangan
Hierzu könnte es gegen die Regierungen noch zu Schadensersatz-Klagen kommen.
Berücksichtigt wurden bei dieser Studie u.a. auch:
Bevölkerungsdichte, ob das Haus vor 1950 gebaut wurde, Zahl der Polizisten
je Person, wie viele die Schule vorzeitig verließen, Bildungsstand,
Arbeitslosigkeit, ethnische Zugehörigkeit, Menschen unterhalb der
Armutsschwelle, Kindersterblichkeit, durch Alkohol verursachter Tod, ..
Comment
Die Regierungen scheinen die Bevölkerung alleine
im Regen stehen zu lassen.
Bei der Kriminalität werden Sündenböcke gesucht,
anstatt daß die
Regierungen erst einmal ihre Hausaufgaben machen. Nämlich:
1.
Alle Menschen mit genügend Einkommen zu versorgen
2.
Preiswerte, für jeden finanzierbare und adäquate Nahrung zur
Verfügung zu stellen
3.
Die Bevölkerung vor gesundheitsschädlichen Giften zu schützen
4.
Die verantwortlichen
Verbreiter dieser Gifte (wesentliche Co-Faktoren zur Kriminalität), als
eigentliche Verursacher, ebenso behandelt, wie jene, die durch deren Gifte
erst zu Verbrechern wurden.
5.
Dafür zu sorgen, daß die verantwortlichen Giftverbreiter für die
Folgeschäden haften.
Was nützen Grundgesetz und Verfassung, wenn die
Verantwortlichen für die Gesundheitsschädigung sich unbehelligt daran
vorbeimogeln dürfen..
Forschungsquelle ct115
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04) Mangan
im Treibstoff
Amerikianische Firmen fügten ihrem Treibstoff das MMT,
ein manganhaltiger Oktan-Promoter, hinzu. MMT wurde als zellgiftig
erkannt, speziell zerstörte es
die dopaminanregen PC-12 Zellen….
Mangan kann Parkinson u.a. verursachen.
Der Körper braucht Mangan nur als Spurenelement. Ein
Mehr wäre giftig, ein Nervengift.
Kontaminiert wurden durch diese Autoabgase die Atemluft und
nachhaltig der Boden
(Nahrung), und Wasser.
Autoabgase vergiften das essentielle
Nahrungsmittel Luft.
Betroffen ist besonders das
Gehirn, und besonders das der Kinder.
Langzeiteinwirkungen können auch Organe zerstören (Nieren, Leber).
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Hier wie auch bei anderen Giften potenziert sich die
Wirkung durch die Kombination mit anderen Giftern.
Wenn in der westlichen Welt dieses Gift auch
weitgehend verbannt wurde, so geht der Profit damit in der 3. Welt weiter.
Indien wehrte sich erfolgreich: Sieg der Inder
über dieses tödliche Gift (2006). Forschungsquellen ct117
Andere Quellen 1(große
PDF-Datei),
Und wie viele Gifte sind noch im Umlauf, die eigentlich
verboten sein müßten, und wie viele werden noch hinzukommen?
Und, können unsere Autoabgase als essentielles
Nahrungsmittel benutzt werden, für Kinder? Nur 1 Liter Benzin vergiftet
etwa 14 Kubikmeter Luft, 14.000 Liter Luft.
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