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01) Gehirnschädigung
und Asoziale Persönlichkeit (APD)
Der Präfrontal Cortex ist häufig beschädigt bei verhaltensgestörten
Menschen, incl. Gewalttätern
und Mördern.
Tausende Menschen befinden sich im Gefängnis oder wurden sonstwie bestraft,
weil sie aufgrund dieser Schädigungen Straftaten begingen. Die Unkenntnis
oder auch Ignoranz zu diesem Problem führt nach wie vor zu Fehlverurteilungen
und med. Fehltherapien.
Menschen mit geschädigtem Prefrontal Cortex neigen auch eher
zu
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unverhältnismäßigen Reaktionen, zu Sensation Seeking (Sucht nach
Neuigkeiten, Sensationen), diese
ist auch häufig bei manchen Typen von Suchtpatienten anzutreffen.
Die Forscher meinen, daß kognitive und Verhaltens-Therapien,
Biofeedback und
Medikamente helfen könnten. Siehe hierzu auch Mord,
Wikipedia.
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02) Gehirnschädigung und asoziales Verhalten (stehlen, lügen)
In
der Untersuchung wird an zwei jungen Menschen gezeigt, wie eine in der Kindheit
beschädigte
vordere
Gehirnrinde
(prefrontal
cortex), durch Tumor oder Unfall, zu asozialen und amoralischen Verhalten in späteren Jahren
führt. Auch wenn die Erkrankung
scheinbar geheilt wurde.
Die 20-jährige Frau war intelligent und klug, aber
sie stahl
häufig, den Eltern und den Kindern, verletzte andere Menschen mit Worten und körperlich, log gerne, war sexuel leichtfertig und war
ohne Einfühlungsvermögen gegenüber ihrem Stiefkind. Sie bekannte
sich nie zu einer Schuld
für ihr Fehl-Verhalten, und hatte keine Gewissensbisse. Die Schuld gab sie immer den anderen.
Der 23-jährige Mann war unmotiviert, liederlich, finanziell leichtfertig, war in
harmlose Diebstähle
verwickelt, log
gerne, verletzte
andere körperlich und
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war sexuell leichtfertig. Zu seinem Stiefkind
zeigte er kein Interesse
und empfand ebenfalls keine
Schuld und war ohne Gewissensbisse
bezüglich seinem Verhaltens.
Die eigenen Kinder der beiden hatten keine
Verhaltensprobleme. Die Forscher sagen, daß das nicht von der Umwelt herrühren
kann, der Mann und die Frau kamen aus gutbürgerlichem Hause.
Aber wie bei dieser
Gehirnschädigung bei Erwachsenen üblich, waren sie sozial behindert, sie zeigten keine konsequente Zukunftsplanung,
reagierten unnormal auf Bestrafung oder auf Einmischung wegen ihres
Verhaltens. Sie hatten Probleme bei der Beachtung der gesellschaftlichen und moralischen Regeln. Solche Menschen scheinen
nicht in der Lage zu sein, diese ausreichend zu erlernen. Sie sind keine Psychoparhen, obwohl
ihr Verhalten diesen ähnlich ist. Forschungsquelle ct024
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03) Ungleiche Ohren, ein Hinweis auf
geschädigte Prefrontal cortex
Die Forschergruppe Gail Wasserman untersuchten 87
risikobehaftete junge Männer/Buben, sie waren Brüder eines jeweils älteren
delinquenten Bruders.
Die Forscher benutzten einen dichoten
(2-Wege) Hörtest,
die Ohren erhielten jeweils gleichzeitig einen unterschiedlichen Sound zu
hören, um zu sehen, wie gut Sprache verarbeitet wird.
Einige Jahre später überprüften
die Forscher die Jungs auf Drogen- und Alkoholmißbrauch.
Die Forscher: Eine verminderte Vollkommenheit
des rechten
Ohres
wies
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auf ein Defizit der Prozessverarbeitung in
der Prefrontalen
Cortex der
linken Gehirnhälfte hin, was einen Substanzmißbrauch
vorhersagte. Dies bestätigte sich hernach auch bei der kognitiven und
Verhaltens-Überprüfung.
Weiters meinen die Forscher, daß
die Sprachdefizite direkt beim Substanz-Mißbrauch mitwirken dürften.
Wegen der starken Verbindung
zwischen dem Mißbrauch und der verschlechterten Funktion bei den
dichotischen Höranforderungen, könnte die Untersuchung der
Sprachfähigkeitsdefizite helfen, ob bei einem Kinde ein Risiko für Substanzmißbrauch besteht. Forschungsquelle ct108
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04)
Prefrontaler Cortex - Defizite können zu Aggression,
Gewalt
und Mord führen.
Die Forschergruppe Richard Davidson untersuchte die
Gehirn-Bilder von 500 Gewalttätigen und verurteilten Mördern,
sowie von Menschen die in der Kindheit eine Kopfverletzung hatten und
Menschen mit aggressiver Persönlichkeits-Störung.
Defekte in den neuronalen
Schaltkreisen
im prefrontalen
Cortex, anterior cingulate Cortex (ACC) und der Amygdala,
könnten manche Menschen veranlassen, ohne, oder mit kaum einen Grund,
gewalttätig zu werden.
Während gesunde Menschen negative
Effekte noch steuern können.
Die Forscher hypothetisierten,
daß der prefrontale Cortex
normal Gewaltbestrebungen
umkehrt, uzw.
durch die Modulation
der Aktivitäten in der Amygdala
(Emotionszentrum).
Der anterior cingulate Cortex wirkt auf andere, konflikt-regulierende
Areale.
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Defekte in den genannten Regionen
können zu impulsiver
Gewalt führen.
Störungen
der Serotonin-Funktion
können sehr folgenreich sein, da im prefrontal
Cortex eine große Zahl an Serotonin-Rezeptoren zu finden sind.
Serotonin versucht eine Übersteuerung
in Richtung Aggression und Gewalt zu bremsen, es hat eine inhibitorische Wirkung.
Einen wichtigen Hinweis liefert
dazu das Level des Serotonin-Metaboliten 5-HIAA in der
Cerebrospinal-Flüssigkeit. Siehe dazu auch die Abstracta in Serotonin 01 bis 04
sowie auch umwelt-gifte
Bericht 03 .
Die gesunde prefrontal Cortex zeigt nach der
Einnahme von Fenfluramine einen gesteigerten
Glucose-Metabolismus. Bei Persönlichkeits-Gestörten ist dies nicht
der Fall.
Die Forscher empfehlen als
Behandlung Medikamente und ein Training, das die negativen Emotionen
unterdrückt. Forschungsquelle ct122
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