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01) Schädigung des Lobus temporalis
fördert kriminelles Verhalten.
Die Forscher untersuchten 222 kriminelle Täter. Mittels des EEG fanden sie eine zentrale
Schädigung in der linken
Hemisphäre,
meistens im Lobus temporalis. Solche Schädigungen wurden in beiden
Gehirnhälften
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gefunden bei Gehirntraumas, geistiger
Entwicklungsstörung und Epilepsie.
Forschungsquelle ct040
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02) Wegen
Gehirnerschütterung zum Dieb geworden
Ein 47 Jahre alter anständiger Mann hatte eine leichte Gehirnerschütterung,
er hatte vorher kein psychologisches Problem oder asoziales Verhalten. Nach
der Behandlung stieß er aber mit dem Kopf an einen Gegenstand. Danach
entwickelte er verschiedene erkenntnismäßige Probleme, Verlust
des Kurzzeitgedächtnisses
und ein Aufmerksamkeitsproblem. Er verlor auch
seine kreativen Fähigkeiten
(er
war Designer) und begann ein impulsives Verhalten zu zeigen,
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einschließlich Stehlsucht.
Nachdem sein Kopf mit PET gescannt wurde, stellte man im
Lobus
temporalis
und in der rechten Cortex visualis eine verminderte Aktivität fest. Er wurde mit Medikamenten und
einer Verhaltens-Therapie behandelt.
Forschungsquelle ct084
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