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01)
Frühgeburt und Lernbehinderung und ADS (Aufmerksamkeits-Defizit)
Frühgeburt ist stark mit Straffälligkeit verbunden,
wegen, Lernbehinderung, ADS, Probleme bei der Sprachentwicklung.
Die Forschergruppe Miriam Cherkes-Julkowski studierte 28 Frühgeborene (unter 38 Wochen Schwangerschaft, Geburtsgewicht unter 2,25 kg), ohne
sonstige bekannte Beeinträchtigungen.
Im Alter von 5 Jahren hatten 75 Prozent Lernbehinderung,
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Aufmerksamkeitsdefizit, Sprachbehinderung und leichte neurologische
Schädigungen oder allgemeine geistige Probleme. Nur 25 Prozent der
nicht zu früh geborenen Kontrollgruppe hatten irgend eines dieser
Benachteiligungen.
Nur ein kleiner Prozentsatz von ihnen kann sich wieder
normalisieren. Eine bedeutende Anzahl zeigte im Alter von 13 und 15 Monaten
ADS.
Forschungsquelle ct101
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02) Frühgeburt und Lernbehinderung
Kinder die nur ein paar Wochen zu früh geboren wurden,
litten bereits unter Lernbehinderung. Lernbehinderung steht bekannterweise
sehr stark in Verbindung mit kriminellem Verhalten.
Die Forschergruppe Charlotte Huddy studierte 117 von 176 Kindern, die 5 bis 8 Wochen zu früh
kamen (Oxfordshire, England, 1990). Ärzte, Lehrer und Eltern notierten
gesundheitlichen Zustand, Verhalten und Bildungsfortschritt.
Die Forscher: Kinder die in der 32. bis 35. Woche
geboren wurden, hatten ein sehr signifikantes Bildungsproblem.
Lehrer sollten über
die Frühgeburt informiert werden.
In den letzten 3
und dem 1. Monat danach erfährt das Gehirn einen besonderen Wachstumsschub. Bei der Frühgeburt können nicht alle notwendigen Gehirnzellen gebildet
werden.
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Ergebnis der Studie
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Prozent
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Behinderung (von 117 Frühgeburten)
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32
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Schreibprobleme
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31
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leichte
fein-motorische Störungen
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29
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Mathe-Probleme
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25
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brauchten
in der Klasse eine extra Unterstützung
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21
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Leseprobleme
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19
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hyperaktiv
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12
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körperlich
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3
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mußten
auf eine spezielle Schule
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Forschungsquelle ct102
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03) Folsäure kann
Frühgeburten dramatisch reduzieren
Frühgeburt ist ein großer Risikofaktor für Kriminalität.
Die Forschergruppe Theresa A. Scholl studierte in einer US-Stadt 832 schwangere
Frauen. Bei Frauen mit zu
niedrigen täglichen Folsäure-Aufnahme, war das Risiko für
Frühgeburten und einem niedrigem
Geburtsgewicht, etwa 2
mal höher.
Forschungsquelle ct125
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Studie
2) Vaginal-Infektion
fördert Frühgeburt
Bei Schwangeren mit einer bakteriellen Vaginosis erhöht sich das Risiko für eine Frühgeburt um 40 Prozent.
Aber Antibiotika
könnten wiederum mit einem Risiko behaftet sein, für die Mutter und das
Kind. Weil Antibiotika die Darmwand schädigen können, kann die
Stoffaufnahme beeinträgt werden, zum Schaden beider. Besser ausreichend
vorbeugen.
Forschungsquellen ct126, ct127, ct128, ct129 02.07.2006
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