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01) Zuviel Testosteron und zu wenig Serotonin
– ein doppeltes Problem.
Ein erhöhtes Testosteron muß noch nicht zu aggressiven Verhalten führen, jedoch wenn zusätzlich
das Gehirn-Serotonin erniedrigt ist, ist dies sehr wahrscheinlich.
Testosteron führt ersteinmal eher zu dominantem Verhalten.
Wenn aber ein Mann mit hohem Testosteron in seinem Dominanzstreben nicht zum Zuge kommt, so
kann er frustriert werden, was die Stimmung senkt. Dabei kommt das Serotonin ins
Spiel, weil ein niedriges Serotonin mit emotionaler Überempfindlichkeit verbunden ist.
Kurz, ein hohes Testosteron steigert den Dominanz-Wunsch, was den Menschen
in Situationen bringen kann, in welchen er aufgrund seines
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Dominanz-Defizites frustriert. Wenn das
passiert, ergibt ein niedriges
Serotonin mit größerer Wahrscheinlichkeit
intensive negative Reaktionen, und diese können zu aggressivem Verhalten
führen.
Der Forscher spekuliert, daß der Hypothalamus und die Amygdala, beide sind bekannterweise mit
Testosteron und Serotonin in Kontakt, in
Situationen wo das Dominanzstreben zu Frust führt, eine Schlüsselrolle bei
aggressiven Reaktionen spielen.
Bei Tierversuchen wurde bei aggressiven Tieren ein niedriges Serotonin im
Hypothalamus und in der Amygdala gefunden .
Forschungsquelle ct008
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02) Kleinkinder die mit 3 Jahren übernormal groß und schwer sind, werden
von den Forschern mit Aggression,
Furchtlosigkeit im
Alter von 11 in Verbindung gebracht.
Kleinkinder die furchtloser und stimmungssüchtig waren, waren mit 11
aggressiver als andere.
Die Forscher untersuchten bei einer Langzeitstudie 1.130 Buben und Mädchen
auf Mauritius.
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Die Größe mit 11 beeinflußte nicht die Aggression. Die
Forscher meinen, daß es während der Entwicklungszeit eine kritische Perode
gibt, in welcher die Körpergröße die Aggression beeinflußt.
Übergröße, Stimmungssucht (stimulation-seeking) und der
Mangel an Furcht waren immer mit erhöhten Testosteron und erniedrigtem Serotonin verbunden. Das sind Faktoren die
zu gesteigerter Aggression führen .
Forschungsquelle ct012
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