|
01) Serotonin-Metabolit 5-HIAA zu niedrig im Liquor. Forscher weisen
darauf hin, daß dies bei ADHD (ADHS) häufig vorkommt. Dies stehe häufig
im Zusammenhang mit gestörten Familienverhältnissen (a family history of
sociopathy-and adult sociopathy).
Die Forscher gaben den Buben das serotonin-fördernde
Medikament Fenfluramine, und maßen die Änderung des Plasma-Prolaktins.
Buben aggressiver
Eltern
hatten ein signifikant niedrieges Prolaktin im Liquor, im Vergleich
zu Buben nicht aggresiver
Eltern. Ein
Hinweis auf gestörte Serotonin-Funktion.
Buben von nicht aggressiven Eltern aber
mit anderen psychiatrischen Symptomen zeigten keine Veränderung im Liquor.
Buben aggressiver Eltern zeigten sich auch
aggressiver. Diese
Buben werden sich auch in der Jugend und als Erwachsene aggressiver verhalten.
|
Die Forscher meinen, daß Menschen mit einem höheren
Serotonin-Level Aggressionen besser widerstehen können.
Untersucht wurden 41 ADHS-Buben, die Ergebnisse sind also nicht zu verallgemeinern,
jedoch sind sie Anhaltspunkte.
Studie
2)
In einer anderen Studie wurden der Serotonin-Metabolit 5-HIAA im Liquor von 193
Neugeborenen untersucht. Dabei war das 5-HIAA-Level bei Kindern mit asozialen
familiären Hintergrund
bedeutend niedriger, als es sein sollte.
Anmerkung: Aggression ist auch ein biochemisches Problem, das mit biochem.
Disbalancen und falscher Ernährung zu tun hat.
Forschungs-Quellen: ct002 ct003
|
|
02) Kriminelle Männer. Wird ihnen
ein Serotonin
förderndes Medikament gegeben, so sinkt ihr Fehlverhalten erheblich. Die
Forscher untersuchten 10 junge Kriminelle mit Verhaltensstörung (conduct disorder) . Sie gaben ihnen das Serotonin fördernde
Mittel D-L-Fenfluramine,
es macht das Serotonin im Gehirn besser bioverfügbar. Fenfluramine bewirkte
eine dosisabhängige Minderung
der Aggression
und beeinflusst das Level des 5-HIAA. Bei allen 10
verminderte sich die Aggression, bei einer Dosis von 0.8 mg/kg
Körpergewicht. Die
Wirkung trat schon nach etwa 2 bis 4.5 Stunden ein.
|
Männer mit
der größten Aggression verminderten diese am meisten, wenn die höchste
Dosis gegeben wurde. Auch die Impulsivität minderte sich signifikant.
Die Forscher
sagten, das die Ergebnisse bei Personen ohne Verhaltensstörung
nicht die selben sein müssen.
Forschungsquelle
ct025
|
|
03) Serotonin ist beteiligt bei der Regulation von Stimmung, Selbstmord, Gereiztheit, Alkoholmißbrauch,
Aggression,
Impulskontrolle
(Mord) und sexuellen Aktivitäten (Vergewaltigung).
In Studien wird
immer wieder belegt, daß ein Mangel in direkten Zusammenhang steht mit Gewalt und abnormalem Verhalten. S. dämpft
die aggressive Wirkung des Testosteron, wichtig bei Buben und Männern.
|
Bei aggressivem
Verhalten könnten noch andere Stoffmängel mit eine Rolle spielen:
Niacin, Pantothensäure, B6, Thiamin, Vitamin C, Eisen, Magnesium.
Weiters,
ein vermindertes 5-HIAA Level (Serotoinin-Metabolit) in der Cerebrospinal-Flüssigkeit
ist mit verminderter Impulskontrolle
verbunden, ein Hauptrisikofaktor für Kriminalität.
Forschungsquellen ct059, ct060, ct061
|
|
04)
Niedriges
Serotonin – starke Verbindung zu Gewalt
Die Forschergruppe
Barbara Stanley prüfte den 5-HIAA
Level (Serotonin-Metabolit) in der Rückenmarks-Flüssigkeit von 64
erwachsene psychiatrischen Patienten. Sie wurden in hoch- und
niedrig-aggressiv geteilt.
Die aggressiveren
hatten einen signifikant
niedriegeren 5-HiAA
Level. Diese Patienten waren auch impulsiver.
|
Die
Forscher: Da gibt es eine Verbindung zwischen aggressivem Verhalten und der serotoninergen Fehlfunktion,
unabhängig vom Selbstmordverhalten. Auch bei Hunden soll dies so sein.
Weiters sagen
sie, daß die impulsive Aggression mit serotoninergen Medikamenten behandelt weden kann.
Forschungsquelle ct123
|