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Medizin
Ursachen und Folgen

Kinder – Jugend – Ernährung
Allgemein

 

01)  Ernährung und Verhalten - Kinder.

Die ForscherIn J. Breakey studierte Forschungen die sich zwischen 1985 bis 1995 mit dem Zusammenhang zwischen Ernährung, Vitamine und Verhalten befaßten, und erkannte dabei einen klaren Zusammenhang, zwischen dem was die Kinder aßen

 und wie sie agierten. Die Verbesserung der Ernährung kann sich auf eine Reihe von Verhaltensproblemen positiv auswirken. Im Besonderen wirkt sie sich auf die Stimmung und die Reizbarkeit aus.

Forschungsquelle ct052   

02)  Mangelernährung bei Kindern führt zu Verhaltensstörungen 

 Die Forschergruppe Jianghong Liu untersuchte 353 Kinder die mit 3 Jahren unterernährt waren, als Kontrolle dienten 1.200 Kinder die keine Hinweise auf Mangelernährung zeigten. Diese Langzeitstudie führten die Forscher auf Mauritius durch. Siehe auch Testosteron unter Bericht 02.  

Als untererrnährt galten dabei Kinder mit:

- Mundwinkelfurchen, Rhagaden (Mangel an B2 und/oder Niacin)

- abnormale Haarpigmentierung (Eiweißmangel, bes. in Afrika)

- Kopfhaare spärlich , dünn (Eiweißmangel oder allg. Mangelernährung, oder Zink- und/oder Eisenmangel

- Anämie (Eisenmangel)

Etwa 23 Prozent der Kinder mit 3 Jahren zeigten mind. 1 dieser Zeichen.

 

Als diese Kinder, Buben wie Mädchen, 8, 11 und 17 Jahre alt waren, wurden sie nochmals überprüft.

 

 Die Kinder mit Mangelernährung mit 3 Jahren, waren mit

8 Jahren aggressiver und hyperktiver, verminderten IQ,  

11 Jahren mehr (nach aussen gerichtetes) Verhaltensprobleme,  

17 Jahren ein gestörtes Betragen u. gesteigerte körperliche Hyperaktivität (excessive motor activity).

Auch die ethnischen Unterschiede spielten keine Rolle.

 

Freilich, die frühe Unterernährung behindert auch die Gehirnentwicklung und die Erkenntnisfähigkeit, und damit das spätere soziale Verhalten.

Die Forscher sagen weiters, daß die wissenschaftliche Literatur zeigt, daß der Mangel an Zink, Eisen und Eiweiß die Gehirnentwicklung behindern und es später deshalb zu aggressivem Verhalten kommt. Sie meinen auch, daß eine verbesserte Ernährung mehr bringt als eine psychologische Behandlung. Diese Ernährungskriterien gelten natürlich auch für die Schwangerschaft.

 

 Forschungsquelle ct120   

 

 

 

 

 

 

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