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Medizin
Ursachen - Folgen

Strafe
Ursachen und Hintergründe zur Wahrheitsfindung

 

Bestrafung ja oder nein?


Eines soll klar sein: Der wirklich ganz und gar gesunde Mensch ist nicht in der Lage, eine Straftat zu begehen. Erst die gesundliche Störung (Körper, Geist, Seele) zur Tatzeit, machen ihn dazu fähig. Die Ursachen und Arten der Störungen können sehr veschieden sein. Die Ursachen können schon im frühen Kindesalter oder gar schon als Embryo beginnen (Fehlernährung, Stoss, Giftzufuhr oder auch übertragene oder neu vererbte Genschäden und anderes).

 

Bei einem Verbrechen verlangt die Justiz, und auch die Gesellschaft, nach Bestrafung.

Was aber kann einen Menschen zum Täter machen? Das müssen wir uns ja zuerst fragen.

Unzählige Forschungsstudien beweisen, daß eine zelluläre Schädigung von Gehirnarealen oder eine Disbalance in der Biochemie vorliegen kann.

Gehirnschädigungen werden bei uns bei der juristischen Wahrheitsfindung nur in seltensten Fällen berücksichtigt. Aber keiner fragt danach, ob der Täter der Situation auch gesundheitlich gewachsen war.

 

Ein Mensch unserer Gesellschaft, der geistig, seelisch und körperlich ganz gesund ist, begeht keine Straftat, weil sein Gewissen und Intelligenz das nicht zulassen.

Zu berücksichtigen ist hierbei aber auch die innere Reife, die Bewußtseinsreife. Denn selbst ein hochintelligenter Mensch kann zum Verbrecher werden. In Kalifornien gab es vor vielen Jahren mal einen Schwerverbrecher mit einem IQ von etwa 140, da war natürlich das Gehirn schon geschädigt.

 

Hierher gehören auch die vielen Wirtschaftsverbrecher, die Kriegstreiber und die korrupten Politiker. Doch gewohnheitsmäßig vermeidet man, diese Herrschaften (es sind ja fast ausschließlich Männer) als krank im medizinischen Sinne zu bezeichnen. Denn sonst könnte ja gar eine psychiatrische Behandlung verlangt werden. Aber genau das ist es. Es wäre ja beschämend, wenn die Bevölkerung erführe, daß der Vorstand der Firma XY oder der Präsident Sowieso in die psychiatrische Klink eingewiesen wurde, weil er zehn Millionen Euro unterschlagen hatte bzw. einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg führte. Machen die konformistischen Medien sich, neben anderen, partiell zu Mittätern, weil sie nicht mehr die Courage haben, auf den wunden Punkt hinzuweisen? Aber vielleicht wissen sie es gar nicht besser.

 

Strafe ist keine ursachenbeseitigende Behandlung, sondern lediglich eine Verdrängung. Das kriminelle Potential bleibt somit erhalten. Und dieses kriminelle Potential wird ein neues Ventil zur Entfaltung suchen, noch schlauer und raffinierter. Deshalb hat unser Justizsystem für die Gesellschaft auch einen gefährlichen Nebeneffekt.

Was beeinflußt das Werden eines Täters?

  1. Niedrige Bewußtseinsreife
  2. Gehirndefekte
  3. Disbalance der Gehirn-Biochemie
  4. Niedriger Bildungsgrad
  5. Niedrige Intelligenz 
  6. Disharmonie in der Seele
  7. Körperliche Krankheit
  8. Not

 

Entscheidend ist die Bewußtseinsreife, aber diese kann durch Gehirndefekte, seel. Störungen und biochemische Disbalancen beeinträchtigt werden. Aber ein Mensch mit niedriger Bildung kann sehr wohl eine hohe Bewußtseinsreife haben.

Eine gute Bewußtseinsreife ist u.a. gekennzeichnet durch: Achtung der Mitmenschen und Kreaturen, Toleranz, Tiefgründigkeit, Tugendhaftigkeit, Selbstdisziplin, ganzheitlichem Denken und Handeln, Hilfsbereitschaft, Ehrlichkeit, Geradlinigkeit, edleren Charakter usw.

 

Die Seele kann die Biochemie positiv und negativ verändern. Dabei spielen die geistige Haltung und elementare Kenntnisse der Seele mit eine Rolle, und wiederum auch die Bewußtseinsreife. Auch Gehirndefekte,  Krankheiten, Drucksituationen und Milieu können die Seele negativ beeinflussen, und somit die Balance der Biochemie schädigen. Und nicht unwichtig ist hierbei noch die Ernährung! Die Ernährungsfehler mit psychologischen Negativ-Effekten scheinen eine Volkskrankheit zu werden. Das ist eine Gefahr für Menschen die unter den Punkten 1 bis 8 zugeordnet werden können.
Forensiche Studien in den USA beweisen, dass falsche und mangelhafte Ernährung die Deliktbereitschaft erhöhen, während eine adäquate Umstellung diese vermindert. Wie steht es nun in solch einem Falle mit der Schuldfrage, und dem strafmaß? Urteilen Sie selbst. Da die Lebensmittel immer mangelhafter werden und die Gewinnhabgier stetig steigt, können sich immer mehr Menschen nicht mehr genügend ernähren. Sie ahnen es schon? Diese Gewinnhabgier fördert somit die Armut und auch die Kriminalität.

 

Ursachenfindung

Wenn wir die Ursachen für eine Tat ermitteln wollen, können wir uns nicht mit dem bewiesenen Fehlverhalten des Täters begnügen.

Wir müssen hinterfragen, was die Ursache ist, die den Menschen zum Täter machte.

Wir müssen dabei daran denken, daß hier eine gesundheitliche Störung vorliegt (geistig, seelisch, körperlich; temporär oder andauernd), sonst käme es ja nicht zur Tat (Grafik 1 Ebene 2), siehe auch oben unter Punkt 1 bis 6.

Aber was ist die Ursache dieser gesundheitlichen Störung (Ebene 3)?

Und wer oder was verursachte diese Störung (Ebene 4)?

Und so geht es weiter.

Natürlich gibt es für den einzelnen Fall noch lebende Mitverursacher, diese aber waren selbst gesundheitlich gestört, und sie haben selbst wieder Mitverursacher.

Wenn man das, rein theoretisch, praktisch ist es ja nicht möglich, so weiter führt, kommt man irgendwann bei früheren Generationen an. Die eigentlichen Verantwortlichen können somit gar nicht ausfindig gemacht werden.

Hier muß man sich fragen: Ist ein Schuld- und Strafdenken denn überhaupt angebracht? Ist dieses Denken nicht gar ganz verkehrt, antiquiert? Die Welt besteht aus Täter-Opfer-Täter-Gesellschaften, seit Urzeiten.

 

Der Tiefenpsychologe Dr. Erich Neumann, schrieb schon vor 50 Jahren in seinem Buch 'Neue Ethik': '.. Jede Justiz, die auf Strafe aufgebaut ist, das heißt nicht auf dem Wissen, dass das Kollektiv im Schuldigen, der das Böse tut, sich selber verschuldet hat und an diesem Bösen mitschuldig ist, ist nur eine getarnte Form der Lynchjustiz.

 

Bei jugendlichen Tätern begibt sich der Richter schon mal auf Ebene 2, und fragt nach dem familiären Mileu, das ist schon ein Fortschritt. Bei jugendlichen Wiederholungstätern müßte der Richter aber endlich den gesundheitlichen Status anschauen, da hier die Punkte 2, 3 und 6 von Bedeutung sind.  

 

 

 

 

 

Vorfall: Verbrechen, Verhaltensfehler

 

Ebene 1: Vordergründige Schuldzuweisung, Strafgesetz, Gesellschaft

 

Ebene 2: Ursache für den Vorfall, z.B. Gehirnzellenschädigung, Disbalance in der Gehirn-Biochemie, Milieu

 

Ebene 3: Wer oder was verursachte z.B. die Gehirnschädigung oder die Disbalance? Unfall, auch in früher Kindheit, Verdauungsstörung, Stoffwechselfehler, Gifte usw.

 

Ebene 4: Wer oder was verursachte z.B. den Unfall, die Verdauungsstörungen usw.? Verkehrsunfall, Gewalt als Kleinkind, falsche Ernährung, Antibiotika, genetisch bedingte Abweichungen, Giftaufnahme (z. B. Raucherwerbung!), gestörtes Umfeld usw.

 

Die Ebenen lassen sich endlos fortsetzen, bis in frühe Generationen. Der eigentliche Verantwortliche im Sinne der Wahrheit, wird nicht auffindbar sein, lediglich ein Teil der Mittäter.

Wer soll denn nun bestraft werden?

Der Verzweigungsbaum der Mitwirkenden, hat viele Äste und Ebenen, so daß es unmöglich ist, alle Mitwirkenden zu ermitteln.

 

 

Diese Gedankengänge sollten ja nicht nur im Bereich der Strafjustiz sondern auch im Bereich der Zivilprozessordnung Eingang finden.

Habgier ist z.B. eine pandemische Krankheit geworden, eine Geisteskrankheit, die aufgrund der pandemischen Ausbreitung nicht als solche bezeichnet wird, sonst könnten ja noch angesehene Leute in den Verdacht geraten . . . Das hat sehr folgenreiche Auswirkungen, besonders auf Nicht-Wohlhabende. Aber nur die großen Vorkommnisse werden juristisch relevant.
Habgier ist nach christlichem Codex Diebstahl, da sie anderen unmoralisch zu viel Geld abnötigt. Aber der Diebstahl durch Preistreiberei wird durch die von Menschen fabrizierten Gesetzen nicht bestraft, darum hat er sich bis zum Exzess gesteigert. Aber wenn die dafür verantwortliche Seele die Erde verlässt, wird sie alles wieder in Form von Schmerzen zurückzahlen müssen, Gott sorgt für den gerechten Ausgleich. Habgier ist ein Verlustgeschäft! Sagen Sie das bitte weiter.

 

   Vergebung ist seliger den Strafe

Absoluten Vorrang muß das Helfen, nicht das Bestrafen haben. Helfen, von den zuständigen gesundheitlichen Störungen wegzukommen. Dazu müssen die nötigen Mechanismen geschaffen werden.

Was präventiv getan werden kann, ist, die Punkte 1 bis 8 nachhaltig ins Positive zu kehren.

 

Was geschieht mit Menschen die ein Verbrechen oder wiederholt die Mitmenschen schädigende Verhaltensfehler begehen?

Sie müssen in geeigneten medizinischen Rehabilitationseinrichtungen gesund gemacht werden. Bei einer nachhaltigen Gehirnschädigung ist eine Gesundung nicht immer möglich. In diesem Falle ist Aufklärung und permanente, helfende Betreuung notwendig, wie dies z. B. bei Behinderten oder Schwerbehinderten geschieht.

Schwieriger wird es allerdings bei Menschen, welche aus Regionen kommen, wo die Persönlichkeit betreffende Genschädigungen hoch sind. Die Seele lässt sich formen und der Geist zum Teil auch.

 

Schritt für Schritt könnten solche Reha-Einrichtungen geschaffen werden, so daß immer weniger bestraft aber immer mehr zu solcher Reha ’verurteilt’ werden.

Die eingesparten Gefängniskosten Kosten sollen für Reha-Maßnahmen verwendet werden.

 

Fiction? Nein, der Weg ist gangbar. Zugegeben, er ist vorerst unbequemer als das bisherige Verurteilungsverfahren (Ebene 1), aber es wäre ein gewaltiger politischer, gesellschaftlicher und auch kultureller Fortschritt hin zum Besseren, mit nachhaltiger Sicherheit für die Bevölkerung. 

 

Partnerschaft und Mitmenschen

Partnern und andere Mitmenschen sollte bewußt gemacht werden, daß Menschen mit Fehlverhalten eine gesundheitliche Störung haben, und daß mit solchen toleranter umgegangen werden muß, statt sie durch Verurteilung weiter zu schädigen, das stört die Biochemie noch mehr. Aber es kommt hierbei auf die Gesprächskultur an. Der Verurteiler muß wissen, daß der andere in Wirklichkeit Hilfe braucht.


Wir sind nicht Körper sondern Seele, der Körper ist für uns nur ein Werkzeug für diese Art Welt. Alle Menschenseelen sind Geschwister, Schwestern. Darum müssen wir einander helfen, zusammenhalten, die Seele des anderen lieben. Nicht wie sich selbst, denn manche lieben sich nicht; nein, sondern mit starker Herzensliebe, mit edler Geschwisterliebe.

 

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