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²Da ist ¢was faul im Staate Dänemark²
So manches läuft in unseren Staaten falsch. Vielleicht
könnten wir, bei genauerem Hinsehen, sogar sagen, da läuft nichts mehr
normal, normal i.S. von ganzheitlicher Verantwortung.
So viele verhaltens-kranke Menschen begegnen uns tagtäglich oder sind am Schalten und
Walten, und es scheinen immer mehr zu werden. Eine gewisse geistige Benommenheit scheint
sich auszubreiten. Die äussere reale Welt scheint das Bewusstsein nicht
mehr so recht erreichen zu
können. Oberflächlichkeit, Schein, Stimmung, Aroma und
Geschmack,
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Täuschung, Künstliches, Zeitgeist, Habgier, sinkende
psychische Belastbarkeit und damit Intoleranz, Größenwahn, Habgier
und Machtgier scheinen zunehmend die
Inhalte dieser morbiden Gesellschaft zu prägen.
Es ist da keine Wunder, daß immer weniger Partnerschaften
funktionieren, und die Menschen immer störungsanfälliger werden, Medikamentenmißbrauch, Aggression und
Kriminalität steigt.
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01) John Hinckley - Mordversuch an US-Präsident Ronald Reagan
John Hinckley, der Mann der auf Ronald Reagan schoß. Er
war in psychiatrischer Behandlung wegen Schizophrenie, nahm das
Psychopharmaka Risperdal. Laut seines Arztes verbessere
sich sein Zustand.
Nach dem Mordversuch an Reagan wurde Hinckley's Gehirn
gescannt.
Die Gehirnuntersuchungen brachten nichts Unerwartetes
zutage, einen anatomischen Gehirnschaden.
Man stellte eine Atrophy in der Gehirnrinde fest, kein Wunder also.
Die Entwicklung seiner Schizophrenie
folgte einem klassischem Muster:
Beginnend in der Jugendzeit mit zunehmendem Wahn,
Zurückziehung, bizarren Gedanken und anderen klaren Zeichen der Psychose.
Es ist also kein Wunder, daß er an
Gehirnfunktionsstörungen litt die ihn geisteskrank machten. Er ist kein Teufel – er ist krank.
Ein bedauerns- und bemitleidenswerter Mensch.
Geisteskrankheiten sind die einzigen
Krankheiten bei welchen die Opfer routinemäßig blamiert, diffamiert und
bestraft werden, wegen Symptomen über welche die Opfer keine oder kaum
Kontrolle haben. Es ist eine Reflexion unserer
kranken Gesellschaft.
Er und seine Eltern, die schon vor dem Mordanschlag um
Hilfe baten, wurden schickaniert von einer Gesellschaft, die
Geisteskrankheiten nicht
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anerkennen will und nicht in der Lage ist, effektiv zu
helfen. Und sie blamierten ihn wegen seiner Symptome.
Ähnlich ergeht es Menschen mit ADHD (Aufmerksamkeits-Defizit und
Hyperaktivität), Depression
oder anderen geistigen Störungen, wenn sie aufgrund ihrer Symptome
Unlauteres tun. Sie werden abgestuft
zu Menschen zweiter Klasse, fast zu Untermenschen.
Comment
Straf-Gesetze ohne Moral und Ethik? Es sind die Gesetze die den
Richtern, Anwälten und Staatsanwälten die Findung der eigentlichen Ursachen
(im Gehirn) nicht zulassen. Bei
jeder strafrelevanten Tat müßte das Gehirn mit moderner Technik gründlich
untersucht werden.
Zurück zu Hinckley. Jeder von uns würde mit solchen
gesundheitlichen Störungen im Gehirn, dasselbe durchmachen.
Solche Menschen sind natürlich eine Gefahr, aber wir
müssen lernen und den Mut haben, sie mit anderen Augen zu sehen. Sie selbst
leiden am meisten, jahre-, jahrzehntelang. Ihnen geht eine Menge
Lebensfreude verloren, und wenn wir ihnen begegnen, ahnen wir nichts von diesem
Abgrund in ihnen.
Und dann kommen sie noch jahre-, jahrzehntelang ins
Gefängnis oder landen auf dem el. Stuhl (wegen geistiger Behinderung).
Grauenhaft!
Wie zivilisiert ist diese Gesellschaft wirklich?.
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02)
Mörder oder nicht Mörder - (Glukosemangel) ...
.. ist z.T. eine Frage des Gesundheitszustandes des präfrontalen Cortex
des Gehirnes.
Viele unserer Eigenschaften wie Selbstkontrolle, Reife,
Urteilsvermögen, Feingefühl u.a. werden von dieser
Region gesteuert. Forschungen belegen, daß ein bestimmter Bereich davon,
der Präfrontal
Cortex,
bei Mördern anders als bei anderen Menschen arbeitet.
Die Forscher Adrian Raine
fand mittels des PET (positron
emission tomography) heraus, daß bei 41 Mördern (in einer Vorstudie 22 Mörder) die Glukoseaufnahme im Präfrontal
Cortex des Gehirnes, viel
geringer war, das Gehirn wird
also mit viel zu wenig
Energie versorgt. Es gab bei
der Untersuchung keine Unterschiede zu Alter, Geschlecht, Links-Rechtshänder,
Ethnie, Motivation, zurückliegende Kopfverletzungen oder einer vorhandenen
Schizophrenie.
Die
Forscher sagen, daß Defizite der Präfrontal Cortex verknüpft sein
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dürften
mit der Gewaltbereitschaft
der Täter. Sie sind verbunden mit
Impulsivität, Verlust der Selbstkontrolle, Unreife, Taktlosigkeit, Unfähigkeit mit
Gefühlen umzugehen und vermindertem sozialen Urteilsvermögen.
Die Forscher meinen weiter, daß die Funktions-Störungen
des Präfrontal Cortex interagieren
mit der Umwelt, den sozialen und psychologischen Einflüssen, und zu
kriminellen Verhalten führen. Auswirkungen kann dies haben auch auf die Schule, Arbeitslosigkeit und
mangelnden Wohlstand.
Alle können vergeschwistert sein mit Kriminalität.
Verbunden sein können solche Menschen auch mit
Psychodrogen, Hyperaktivität, Epilepsie oder organischen Gehirnstörungen.
Weitere
Abnormalitäten incl.
Glucose-Metabolismus-Defizite in:
superior
parietal gyrus, left angular gyrus, corpus callosum,
abnormale Asymmetrien in der Amygdala,
Thalamus,
medial
temporal lobus. Aber dies sind lediglich Hinweise..
Forschungsquelle ct032
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03) Raubmörder mit überhöhten Aktivitäten im rechten
subcorticalen Bereich. Keine signifikanten Abweichungen bei den prefrontalen Funktionen. Die
Forscher um Adrian Rain
untersuchten 15 Raubmörder und 9 Affekt-Mörder mit dem PET (positron emission tomography),
die Daten wurden mit einer Kontrollgruppe (41, ohne med. oder psychiatr.
Störungen) verglichen.
Prefrontale Aktivitäten sind beim logischen
Planen beteiligt. Nach diesen Forschungsergebnissen sind Raubmörder
also in der Lage, ihren Coup mit relativ intakten Prefrontal Bereich logisch zu planen, im Gegensatz zu Affekt-Mördern.
Ich meine, daß ein
Affektmord, während eines Raubes ohne eingeplanten Mord, bei entsprechender
Situation, ebenfalls geschehen kann, das setzt aber voraus, daß keine
Waffen mitgebracht wurden.
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Affekt-Mörder zeigen schwächere prefrontal und stärkere subcorticale Aktivitäten. Die Folgen von verminderten
Prefrontal-Funktionen
können sein: Impulsivität,
vermindere Selbstkontrolle,
Unreife,
mangelnde Gefühlskontrolle
und die Unfähigkeit sein Verhalten
anzupassen.
Die
rechten subcorticalen
Abnormalitäten sind mit negativer Stimmungslage verknüpft, was ein aggressives
Temperament hervorrufen kann .
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Prefrontale
Funktionen
(Logik), rechts und links
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Subcorticale Aktivitäten
rechts
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Raubmörder
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intakt
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verstärkt
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Affektmörder
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geschwächt
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verstärkt
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Forschungsquelle
ct048
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04) Gehirndefekte
sind bei Mördern
die Regel, nicht die Ausnahme.
Die
Forscherin Pamela Blacke der
Neurolog. Abt. der Georgtown Uni, Washington DC, untersuchte 31 Mörder,
mittels EEG, MRI (Magnetresonanz), CT und mit reuropsycholog. Tests.
Herkunf
der Mörder: Bandenmitglied, Vergewaltiger (rapists), Räuber, Serien- und
Massen-Mörder, Kindermörder, Geschwistermörder.
Bei
20 konnte eine spezifische neurologische Diagnose gestellt werden.
Unter
den Untersuchten waren 5 Personen mit FAS (Alkohol i.d. Schwangerschaft), 9 mit mental redartation, weiters
waren vertreten Cerebral
Palsy, Schilddrüsen-Unterfunktion
mit Psychose, Borderline,
Hydrozephalus, Dementia, Epilepsie, Gehirnverletzung
u.a., manche hatten mehrere
Diagnosen.
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64
Prozent hatten einen abnormalen Lobus frontalis und
29
Prozent schienen einen Lobus temporalis Defekt zu haben,
9
hatten eine Gehirn-Atrophie,
bei
20
zeigten sich im EEG Abnormalitäten,
8
hatten paranoide
Schizophrenie,
4
hatten dissoziative
Störungen,
9
hatten Depressionen,
84
Prozent waren Opfer verschiedenen Mißbrauchs,
32
Prozent waren sexuell mißbraucht worden.
Forschungsquelle ct049
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05) Falschdiagnose bei Mördern und anderen
Kriminellen.
Bei
den meisten Insassen von Todestrakten
und anderen Kriminellen
wird die Diagnose Asoziale Persönlichkeits Störung diagnostiziert. Der
Forscher Jonathan Pincus der
Neurolog. Abt. der Georgtown Uni, Washington DC, argumentiert, daß diese
Diagnose bei Gehirngeschädigten
und/oder psychotischen Individuen unangebracht ist, sogar für jene die eine
asoziale Tat begingen, er meint, dies gilt sogar für alle Fälle. Er
argumentiert auch, daß Gehirnschädigung extreme Gewalt klar
charakterisiert, dies basiert auf einer Menge Forschungsstudien, die mittels PET,
MRI,
neurologischer und psychologischer Tests durchgeführt wurden.
Eine
Medikation mit Carbamazepine,
Propranalol, Lithium oder Hormon
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Therapie
kann oft das Gewalt-Verhalten vermindern.
Diese
Falschdiagnosen führen mehr zu Bestrafung als zur notwendigen Behandlung. Die Todesstrafe ist keine akzeptale
Behandlung.
Pincus
ruft die Ärztekollegen auf, adequat zu diagnostizieren und
Gehirn-Fehlfunktionen bei Kriminellen zu behandeln und sich auf die
Verminderung von Gehirnschädigungen zu konzentrieren, als ein Mittel um die
kriminelle Gewalt in der Gesellschaf zu verringern .
Forschungsquelle ct050
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06) Charles Whiteman ermordete 15 Uni Studenten.
Er
feuerte vom Glockenturm der Uni auf die Studenten runter. Eine Autopsy
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zeigte
einen Tumor in
der Amygdala, einem Emotionszentrum.
Forschungsquelle ct075
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